Das ist das
Ergebnis einer Generalüberholung, die ich bei diesem
Gerät durchgeführt habe:
Foto unten: so war der
Ursprungszustand, bzw. so habe ich es erhalten. Nicht nur
außen sehr schmutzig, das ganze Innere war mit einer
Staubschicht
bedeckt, die mindestens 1 cm dick war. Glücklicherweise
ließ sich das
gut absaugen, eine Chassiswäsche habe ich nicht
durchgeführt.
Die
technische Restauration war an einem Nachmittag gemacht. Auf
der Platine waren insgesamt 7 Kondensatoren zu tauschen. Ein riesiger
Spaß...
Ein
Teerkondensator war sehr "geschickt" eingebaut, mitten zwischen den
Kontakten des Tastensatzes. Ich vermute, um die Abschirmung
einzusparen. Hier habe ich ihn rot markiert:
Auch
von der
Unterseite ist es fast unmöglich, an diesen Kondensator zu
kommen.
Mir ist es trotzdem gelungen, ihn zu ersetzen.
Den
Becherelko,
laut Aufschrift von Valvo, wollte ich ungern tauschen,
da er drei Elkos mit 2 x 50µF und 1 x 4µF
beinhaltet. Ich
habe die
Kondensatoren abgelötet, parallel geschaltet und formiert.
Neuwertig sind sie zwar nicht mehr (statt 50 µF noch
31µF),
aber man hört kein Brummen.
Der AM-Drehko war so verharzt, dass
er sich selbst unter größerem
Kraftaufwand nicht mehr bewegen ließ. Ich habe die
Antriebsmechanik
komplett demontiert, vom alten Fett befreit (Konsistenz etwa wie Gummi)
und neu geölt. Der Drehko ist jetzt sehr
leichtgängig.
Nachdem diese Arbeiten alle abgeschlossen waren, und erst dann,
habe ich zum ersten Mal am Regeltrafo langsam hochgefahren. Und es hat
auf Anhieb auf allen Wellenbereichen gespielt, was will man mehr?
